Landtagskandidat Heiko Scholz referierte am 14.08.2018 im Forum Friedrichsdorf über „Gescheiterte Bildung in Hessen“

„Unsere Schüler werden für links-grüne Bildungs-Experimente missbraucht“ begann Heiko Scholz, AfD-Kandidat für den Hessischen Landtag und selbst Lehrer an einer Brennpunktschule in Wiesbaden seinen Vortrag bei dem AfD Kreisverband Hochtaunus in Friedrichsdorf. „Hessen belegt in einer Studie zur Schulqualität des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln nur noch den 10. Platz. Noch vor drei Jahren war es Platz 7“, so Scholz. Platz 1 belege Sachsen, gefolgt von Thüringen und Bayern. Das Schlusslicht sei wenig überraschend Berlin. Unsere hessischen Bildungspolitiker orientierten sich aber nicht an den erfolgreichen Ländern, sondern an den Bildungsversagern, die auf den Ausbau von Gesamtschulen sowie den Abbau von Förderschulen und im Gegenzug auf Inklusion setzen. „Für viele Lehrer ist dieser Spagat zwischen hochbegabten und leistungsschwachen sowie Schülern mit Förderbedarf kaum hinzubekommen“, so Scholz. Um der Forderung nach einem binnendifferenzierten Unterricht nachkommen zu können, verarmt der Wissenserwerb mehr und mehr zu einem Arbeitsblätterunterricht. Das Modell Hauptschule laufe in Hessen aus. Die Hauptschule sei immer der Wegbereiter für den Nachwuchs der Handwerksberufe gewesen und daher aufzuwerten und wiederzubeleben. Die negativen Folgen der „Gleichmacherei“ belasteten nicht nur den Unterricht, sondern auch die Schüler direkt, zum Beispiel durch den links-grün geförderten Trend zu Ganztagsschulen. Diese ließen wenig Platz für die Familie oder Vereine: „Wir wenden uns gegen eine zwanghafte Nachmittagsbeschulung“, so Scholz, „es ist kein Wunder, dass die Vereine über Nachwuchsmangel klagen.“

Die fortschreitende Islamisierung der Schulen sei besorgniserregend: Immer mehr Schüler müssen sich dem Fastenzwang zum Ramadan unterwerfen. Scholz: „Ich habe schon Kreislaufzusammenbrüche erlebt! Die Schulen verstoßen hiermit ganz klar gegen ihre Fürsorgepflicht im Sinne einer falsch verstandenen Toleranz.“ Islamische Essensvorschriften dominierten mittlerweile die Schulkantinen, und immer mehr Schülerinnen tragen ein Kopftuch. Als erstes Bundesland habe Hessen an 56 Grundschulen und dieses Jahr neu an 13 weiterführenden Schulen den bekenntnisorientierten Islamunterricht eingeführt. Ahmadiyya und DITIB erstellten die Lehrpläne dafür. Ahmadiyya stehe für die Einführung der Scharia, für die Einheit von Religion und Staat, die Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit, für die Verschleierung der Frauen, für Polygamie usw. All das stehe im krassen Widerspruch zu unserem Grundgesetz. Die DITIB sei der verlängerte Arm Erdogans und verfolge ganz klar politische Ziele. Scholz weiter: „Solange der Islam keine wirkliche Aufklärung erfahren hat, die Muslime sich nicht von den Hass- und Todessuren distanzieren und sie zum großen Teil weiterhin die Scharia über unser Grundgesetz stellen, kann und darf es keinen bekenntnisorientierten Islamunterricht in Deutschland geben.“

Der Frühsexualisierung unserer Kinder in Kindergärten und Schulen hat Heiko Scholz den Kampf angesagt. Die Grünen hätten für ihre Regierungsbeteiligung in Hessen die Aufnahme der „Genderideologie“ in die Lehrpläne erzwungen. Scholz: „Der neue Lehrplan zur Sexualerziehung fordert die Akzeptanz, also nicht nur Toleranz der weit über 60 Geschlechteridentitäten und verstößt somit gegen das Indoktrinationsverbot. Scholz weiter: “Und mit dem ausdrücklichen Hinweis darauf, dass die Sexualerziehung für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich und nicht an die Zustimmung der Eltern gebunden ist, untergräbt dieser Lehrplan weiterhin das grundgesetzlich garantierte Erziehungsrecht der Eltern. Schon ab dem Kindergarten sollen die Kinder lernen, ihr Denken und Fühlen nicht mehr an der Mutter-Vater-Kind-Familie zu orientieren, sondern an der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt.“ Dieser Lehrplan müsse umgehend zurückgezogen werden.

Scholz zeigte den Teilnehmern der Veranstaltung dann die Puppen „Lutz“ und „Linda“, beide ausgestattet mit geschlechtstypischen Merkmalen. Die Puppen herausgegeben von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung gehören zu einer Kindergartenbox und seien für Kinder ab drei (!) Jahren vorgesehen. Die offizielle Anleitung zeige, wie die Dreijährigen mit den Puppen spielen sollen: „Entdecken, schauen, fühlen: Liebespositionen usw.“. Scholz: „Diese Schandmäler müssen raus aus den Kindergärten!“

Zum Ende seines Vortrags führte Scholz aus, dass sich das Bildungssystem in einer Abwärtsspirale befinde, aber niemand steuere dagegen – außer der AfD. Die AfD bekenne sich zu einem leistungsorientierten gegliederten Schulsystem. Der Ausbau von Gesamtschulen führe zu einer wachsenden Bildungsarmut in Hessen. Folge dieser katastrophalen Entwicklung seien völlig überlastete Lehrer. Die hohe Burnout-Rate sowie Krankenstände sprächen für sich. Mangelnder Wertschätzung folge oft sinkende Motivation – zu Lasten der Schüler. Diese bildungspolitische Irrfahrt werde am 28. Oktober beendet. Wenn die AfD mit einer starken Fraktion in den Landtag einzieht, dann werde ein anderer Wind in Hessen wehen. Scholz: „Ein weiter-so wird es mit uns nicht geben!“

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