Europa-Wahlkampf der AfD in Steinbach

„Wir wollen in das EU-Parlament gewählt werden, um die EU dahin zu verändern, wie sie konzipiert wurde: ein Europa der Vaterländer“, so begrüßte Peter Lutz, AfD Kreisverbandssprecher die zahlreich erschienenen Besucher der in der Stadthalle Steinbach.

Nach einem Grußwort des Steinbacher Wahlkampfleiters der AfD Michael Dill erläuterte der Hauptredner des Abends, der Landtagsabgeordnete und Europa-Kandidat der AfD Erich Heidkamp basierend auf seiner langjährigen, internationalen Managementerfahrung die nötigen Änderungen der EU, insbesondere im Außenhandelsbereich. Diesem und sozialen Fragen werde er sich widmen, wenn er in das Europa-Parlament einziehen werde. Als EU-Abgeordneter wolle er sich für die Einhaltung der EU-Verträge, insbesondere der Gründungsverträge einsetzen, das Brechen von Verträgen für faule Kompromisse müsse aufhören.

Aber auch andere Themenbereiche aus dem breiten Spektrum der AfD-Politik wurden angesprochen. Das Staatsversagen am Wohnungsmarkt sei von der Bundesregierung selbst zu verantworten. Wenn wie die Grünen behaupten, drei Migranten eine Wohnung beanspruchen, so würden allein für die zwei Millionen Migranten von Frau Merkel sechshunderttausend Wohnungen benötigt. Kein Wunder, dass auch hierdurch die Preise und Mieten steigen.

Erich Heidkamp widmete sich sodann der Energiepolitik: Wenn 2030 die letzten Kern- und Kohlekraftwerke abgeschaltet seien, wäre Deutschland von französischen Kernkraftwerken und polnischer Kohle abhängig, denn die deutschen erneuerbaren Energien seien auch 2030 noch nicht in der Lage, unser hochindustrialisiertes Land zuverlässig mit Energie zu versorgen. Die AfD fordere einen breiten Energiemix und nachvollziehbare Grenzwerte.

Die Veranstaltung schloss mit einer engagierten Fragerunde. Die AfD hat ihre Arbeit mit dieser Veranstaltung in Steinbach neben der bewährten Straßenwahlkampf und der Gründung eines Ortsverbandes durch das Gespräch mit dem Bürger im Rahmen eines Themenabend erfolgreich abgerundet und Gesicht gezeigt. Kritische Bürger konnten überzeugt und neue Interessenten gewonnen werden. Insgesamt war dies eine gute Veranstaltung. Weitere werden folgen.

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