Podiumsdiskussion zu den Europawahlen, AfD im Haus der Begegnung in Königstein

Persönlicher Erlebnisbericht (AS):
Am 09.04.2019 um 09:30 Uhr begann die Veranstaltung „Podiumsdiskussion Europawahl“ im „Haus der Begegnung“ in Königstein mit politisch interessierten Schülerinnen und Schülern.
Die AfD (vertreten durch unseren Kreissprecher Peter Lutz und mich) war ebenfalls eingeladen und mit einem Infostand vertreten.
Der Kreisschülerrat Hochtaunus (KSR) hatte zu dieser Veranstaltung geladen, um allen Parteien die Möglichkeit zu geben, Ihre Europapolitik darzulegen.
Die Kreisschülersprecherin Nora Schumann eröffnete die Veranstaltung mit der Idee von einer „europäischen Kultur“ ohne daß die regionalen und kulturellen Unterschiede auf der Strecke bleiben.
In ihren Grußworten wiesen der Landrat und der Bürgermeister auf die Vorteile der EU (z. B. eine einheitliche Währung und Frieden), aber auch auf die Nachteile (z.B. zu viel Bürokratie, Regulierungswut und unklare Zuständigkeiten) hin. Danach wurden die Redner der Parteien auf die Bühne gebeten.
Im Vorfeld der Diskussion waren klare Regeln und Zeitlimits bestimmt worden. Diese wurden konsequent eingehalten und führten bei den Zuhörern zu manchem „Schmunzeln“, weil vielen Politikern mitten im Wort das Mikrofon abgeschaltet wurde. Dadurch war aber eine sehr effektive und faktenreiche Diskussion möglich.
Jeder Redner stellte sich und seine Partei vor. Dabei schien für alle Parteien Frieden und Gerechtigkeit eine große Rolle zu spielen. Die Diskussion orientierte sich an verschiedenen Themen:

  • „Europa der Vaterländer“
  • Was ist gegen das Erstarken der „rechten Parteien“ zu tun, die voraussichtlich bei der nächsten EU-Wahl ca. 30% bekommen werden?“
  • Cannabis
  • Die EU hat den italienischen Haushalt abgelehnt.
  • Asylpolitik
  • Brexit
  • Klimaschutz

Bei der Diskussion dieser Themen waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Demokratie eine „komplizierte“ Staatsform ist. Die EU ist aber wichtig, und sie braucht Reformen, insbesondere, weil es ein Demokratie-Defizit gibt.
Der Vertreter der „Links-Partei“ erzielte wenig Verständnis mit seinen Forderungen, das Militär komplett abzuschaffen, alle Menschen zu retten und niemanden mehr im Mittelmeer ertrinken zu lassen. Den interessierten Schülern war sofort klar, daß ein derartiges Handeln Deutschlands und Europas Sicherheit gefährden würde. Mit 0,x% der Stimmen einer danach durchgeführten Teilnehmer-Umfrage wurde diese linke Politik in den Bereich des politischen Unsinns verwiesen.

Ich habe viele Diskussionsrunden im Fernsehen verfolgt, in denen die AfD oft nicht fair behandelt wurde. Hier war es umso schöner zu erleben, daß die AfD als ganz normaler Diskussionspartner behandelt wurde. Unser Kreissprecher machte bei der Diskussionsrunde einen sehr seriösen und kompetenten Eindruck. Er zeigte u.a. auf, daß die Sitzverteilung im EU-Parlament nicht der Bevölkerungsanzahl entspricht (z. B. bekommt Luxemburg für ca. 80.000-Bürger einen EU-Parlamentssitz, Deutschland erst für 800.000 Bürger einen Parlamentssitz). Sogar die anderen Parteien bestätigten diese Ungerechtigkeit in der Diskussion. Ebenso zeigte Peter Lutz souverän „Kante“, als es um die „Fridays for Future-Demos“ und das Wahlrecht ab 16 Jahre ging.

Gekrönt wurde der Tag durch das sehr große Interesse der Schüler an unserem Infostand während und nach der Veranstaltung. Durch unseren Multimedialen-Infostand konnten wir noch zusätzlich das Interesse der Schülerinnen und Schüler wecken. Unsere Kugelschreiber, das Parteiprogramm und die Einkaufs-Chips gingen weg wie „warme Semmeln“. Immer wieder bildeten sich Menschentrauben am Stand, die mehr über die AfD und unser Wahlprogramm wissen wollten. Diesem Interesse kamen wir mit Begeisterung nach und wir sahen mit Befriedigung, daß bei vielen Schülerinnen und Schülern das von den Medien gemalte negative Bild von der AfD ins Wanken geriet.

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