Stammtisch der AfD in Usingen

Beim Stammtisch der AfD in Usingen war dieses Mal die Stimmung so gut wie lange nicht: Wenige Stunden zuvor hatte die AfD-Landtagsfraktion in Thüringen eine Wiederwahl des Vertreters der SED-Nachfolgepartei verhindert. „Die Wahl des FDP-Kandidaten zum Ministerpräsidenten hat gezeigt, dass es in Thüringen eine bürgerliche Mehrheit gibt, genauso wie im gesamten Deutschland und bei uns im Hochtaunus“, so AfD-Kreissprecher Peter Lutz.

Hauptthema des Abends war das Corona-Virus. Frau Dr. Ileana Vogel stellte dieses in einen Zusammenhang mit bisherigen Pandemie-Erkenntnissen und zeigte potentielle Wirkungen auf. Einigkeit bestand darin, dass die chinesischen Behörden die Gefahren durch das Virus verharmlosten, denn die Zahl der Infizierten in China steige auch weiterhin rasant an. Auch für Deutschland bestünden Risiken. Es sei beunruhigend, dass Infizierte das Virus bis zu zwei Wochen in sich tragen und andere Personen anstecken könnten, ohne dass sich die Erkrankung in irgendeiner Weise zeige. Hierin liege der wesentliche Unterschied zum Vorgänger-Virus SARS aus dem Jahr 2003.

Der Vortrag und die anschließende Diskussion trugen zu der Aufklärung bei, die die Bundesregierung und die Staatsmedien vermissen lassen.

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