Hilse: 6. IPCC-Bericht wird erneut genutzt werden, um Menschen für gesellschaftliche Umwälzungen gefügig zu machen

Berlin, 8. August 2021. Zur anstehenden Vorstellung des 6. IPCC-Berichtes am 9. August 2021 erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Karsten Hilse:

„Pünktlich, wenige Wochen vor der Bundestagswahl wird am 09.08.2021 der 6. IPCC-Bericht vorgestellt: Ein eindeutiges Indiz dafür, wie viel Einfluss die Bundesregierung auf den selbsternannten Weltklimarat hat. Eine der Leitautoren, Astrid Kiendler-Scharr gibt in ihrem Interview mit Spektrum.de unumwunden zu, dass die Politik den Bericht beauftragt habe und man gemeinsam an der Zusammenfassung arbeite. Wie in einem Theaterstück wird ein Akt nach dem anderen abgespielt und die Dramatik nimmt wie in einem Shakespeare-Drama mit jedem Akt zu. Vor wenigen Wochen veröffentlichte das Bundesverfassungsgericht sein Urteil, von dem nicht wenige Verfassungsrechtler sagen, dass auch dies eine Auftragsarbeit war, dass zumindest bei der Begründung die Regierung den Schreibstift des Vorsitzenden Harbath, der neun Jahre CDU-Bundestagsabgeordneter und Merkelgetreuer war, führte.

Nun also erscheint nach mehreren Jahren der 6. IPCC-Bericht und dessen Zusammenfassung wird sich nicht anders lesen, als die Arbeitspapiere, die im deutschen Umweltministerium verschickt werden. Er wird durch unsere Politiker und Leitmedien genutzt werden, um die Menschen in Angst und Panik vor dem drohenden Weltuntergang zu versetzen und sie gesellschaftlichen Umwälzungen gefügig zu machen. Man darf gespannt sein, ob in diesem Bericht auch Wissenschaftler zu Wort kommen, die die Entwicklung unseres Klimas und unseren Einfluss darauf etwas realistischer sehen. Im 3. IPCC-Bericht war zumindest in der Gesamtausgabe auf Seite 774 noch zu lesen: ‚Bei der Erforschung und Modellierung des Klimas sollten wir erkennen, dass wir es mit einem gekoppelten, nichtlinearen, chaotischen System zu tun haben und dass daher langfristige Voraussagen über das künftige Klima nicht möglich sind.‘ In der Zusammenfassung erschien dieser Satz nicht mehr. Seitdem werden kritische Wissenschaftler kaum noch beziehungsweise gar nicht mehr an der Erstellung des Berichtes beteiligt.

So wie alle Berichte vorher, wird auch dieser null Einfluss auf die ‚Entwicklungsländer‘, wie beispielsweise China und Indien, die immerhin für 60 Prozent der Gesamtemissionen verantwortlich sind, und deren Wirtschaftspolitik haben. Sie werden, so wie übrigens alle anderen Unterzeichner auch, durch das Pariser Übereinkommen zu nichts verpflichtet. Die Eigenverpflichtungen der EU und des Musterschülers Deutschland sind selbst gewählt. China steigert seine CO2-Emissionen jährlich in dem Maße, wie Deutschland im gesamten Jahr ausstößt. Die größte Schwäche des Pariser Übereinkommens ist nach wie vor, dass kein Temperaturausgangswert genannt wird, von dem aus die Temperatur nicht um 1,5 Grad Celsius steigen soll. Damit ist eine Überprüfbarkeit aller Maßnahmen auf Wirksamkeit ausgeschlossen. Auch der 6. IPCC-Bericht wird diesen Fehler nicht beheben.“

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