Enrico Komning: Mecklenburg-Vorpommern einmal mehr Opfer von EU-Autokratie

Berlin, 13. Oktober 2021. Zu den Beschlüssen der EU-Fischereiminister zur weitgehenden Einstellung deutscher Fischerei in der Ostsee meint der Mecklenburg-Vorpommersche Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Enrico Komning:

„Unsere heimatlichen mittelständischen Fischereibetriebe sind einmal mehr Opfer der EU-Autokratie. Die Begrenzung der Fangquoten auf 104 Tonnen westlichen Dorsch als Beifang und dazu auf 435 Tonnen westlichen Hering bedeutet das Aus für viele unserer Fischer. Denn gerade Dorsch und Hering bilden deren Existenzgrundlage.
Dass sich jetzt Noch-Fischereiministerin Klöckner hinstellt und gegen diese Beschlüsse wettert, bei denen sie selber mitverhandelt hat, kommt vielleicht bei dem ein oder anderen gut an, hilft aber niemanden. Schließlich hat es diese Bundesregierung in der EU erst ermöglicht, dass man es mit den Deutschen ja machen kann.
Dass hier der Artenschutz gerade nicht die Feder geführt hat, zeigen die ziemlich unverändert hohen Fangquoten für die nordischen Länder im Kattegat und im Skagerrak.
Abwrack- und Förderprämien für unsere Fischer sind kaum ein gangbarer Weg. Wir brauchen für die Fischereibetriebe eine gesicherte Zukunftsperspektive und keine Dauersubventionen.“

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