Bystron: Gemeinsame Sicherheit mit Russland braucht Vertrauen und Gespräche, keine Konfrontation

Berlin, 19. Oktober 2021. Nachdem die NATO am 6. Oktober acht Mitarbeitern der russischen Vertretung wegen nicht näher spezifizierten Spionagevorwürfen die Akkreditierung entzogen hatte, hat Russland nun mit der Schließung seiner Vertretung bei der NATO in Brüssel reagiert. Auch die NATO-Vertretung in Moskau soll geschlossen werden. Diese Entwicklungen kommentiert der Obmann der AfD-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron:

„Die Ausweisungen von russischen Diplomaten auf der Basis von nicht verifizierten Vorwürfen dient lediglich der weiteren Eskalation der bereits angespannten Beziehungen zu Russland. Die bisherige Politik der Sanktionen, Ausweisungen von Diplomaten und anhaltenden Vorwürfen gegen Russland zerstört das nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mühsam aufgebaute Vertrauen. Nun wird ein wichtiger Gesprächskanal geschlossen, der ursprünglich dafür errichtet wurde, mehr Sicherheit und Vertrauen in Europa zu schaffen. Statt weitere Eskalation herbei zu führen, sollten beide Seiten weiterhin den Dialog pflegen, so wie das die AfD-Fraktion in der vergangenen Legislaturperiode erfolgreich getan hat, denn die gemeinsame Sicherheit kann nur auf der Basis gemeinsamen Vertrauens aufgebaut werden.“

Der Beitrag Bystron: Gemeinsame Sicherheit mit Russland braucht Vertrauen und Gespräche, keine Konfrontation erschien zuerst auf AfD-Fraktion im deutschen Bundestag.

Veröffentlicht in Aktuelles, Bund, RSS Feed.