Mariana Harder-Kühnel: Qualifikation muss wichtiger sein als das Geschlecht

Berlin, 22. Oktober 2021. In der sich formierenden Ampel-Koalition möchte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz das zukünftige Bundeskabinett zu gleichen Teilen mit Frauen und Männern besetzen. Hierzu kommentiert die AfD-Bundestagsabgeordnete, Mariana Harder-Kühnel:

„Wie absurd Quoten jeglicher Art letztlich sind, wurde einst schon bei Andrea Nahles offensichtlich. Erst wurde sie zur Parteivorsitzenden gewählt, dann zur Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, später zur Bundesministerin für Arbeit und Soziales und SPD-Generalsekretärin. Schließlich lobte man sie als Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation weg. Das ist nur eines von vielen Beispielen, in denen Frauen bloß durch Quote eine Position zugeschanzt bekommen – und ohne bestmögliche Qualifikation Ämter bekleiden.

Wir brauchen weder im zukünftigen Kabinett noch auf Bundesebene Quotenfrauen, die nur aufgrund ihres Geschlechts berufen werden. Man reduziert sie damit nicht nur auf ihr äußeres Erscheinungsbild, sondern benachteiligt auch jene, die im Hinblick auf ihre Leistungsfähigkeit besser geeignet wären. Gleichzeitig degradiert man mit einer solchen Regelung Männer zu Menschen zweiter Klasse. Die AfD-Fraktion brachte schon in der vergangenen Legislaturperiode einen Gesetzentwurf ein, um Frauenquoten für Führungsgremien von Unternehmen abzuschaffen. Zuallererst muss die fachliche Kompetenz berücksichtigt werden, nicht die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht. Die Forderung von Olaf Scholz, das Kabinett paritätisch zu besetzen, ist abzulehnen.“

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