Alice Weidel: Neue Regierung muss Blockadehaltung gegenüber Kernenergie endlich aufgeben

Berlin, 27. Oktober 2021. Laut aktueller Berichterstattung hat die Bundesregierung auf dem EU-Gipfel beim Streit mit Frankreich um die Einstufung von Investitionen in Atomenergie auf EU-Ebene als „grüne Investitionen“ offenbar eingelenkt. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat angekündigt, einen Vorschlag vorzulegen, der auch Atomkraft und Gas einschließt. Hierzu erklärt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Deutschen Bundestag, Alice Weidel:

„Der EU-Gipfel hat gezeigt, dass eine Mehrheit in Europa auf Vernunft statt Ideologie setzt und nicht bereit ist, die energiepolitische Geisterfahrt der Bundesregierung beim Ausstieg aus der Kernenergie mitzuvollziehen. Es kann nicht sein, dass die Regierung auf EU-Ebene Kernenergie als ‚grüne Investitionen‘ einstuft und in Deutschland auf dem Ausstieg beharrt und die weltweit sichersten Kernkraftwerke abschaltet.

Deutschland droht bereits diesen Winter aufgrund der verantwortungslosen Klima- und Energiepolitik der Merkel-Jahre eine gefährliche Energiekrise. Der vollständige Ausstieg aus der Kernenergie nach 2022 wird dramatische Folgen für Deutschlands Wirtschaft, Umwelt und Bürger nach sich ziehen – die deutsche Versorgungssicherheit wäre endgültig in Gefahr.

Mit der Kernenergie wäre sowohl Versorgungssicherheit als auch die Reduzierung der CO2-Emissionen möglich. Statt der sich abzeichnenden Verschärfung des energiepolitischen Sonderwegs muss die neue Regierung die Stilllegung von Kernkraftwerken aussetzen, Technologieoffenheit ermöglichen und die ideologisch motivierte Blockadehaltung gegenüber der Kernenergie endlich aufgeben.“

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