Stephan Protschka: Drohende soziale Unruhen durch AdBlue-Engpass

Berlin, 3. November 2021. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka hat die noch amtierende Bundesregierung gefragt, ob sie beabsichtige auf die stark gestiegenen Energiepreise zu reagieren. Etliche wichtige Düngemittelhersteller haben wegen der Preisexplosion bei Strom und Gas bereits ihre Produktion erheblich drosseln müssen. Das könnte sich nicht nur negativ auf die Ernte im kommenden Jahr auswirken, sondern gefährdet bereits jetzt die Herstellung von AdBlue. Sollte der Abgasreiniger knapp werden, hätte das weitreichende Folgen für alle Wirtschaftsbereiche.

Zu den Antworten der Bundesregierung äußert sich Protschka wie folgt:

„Der sich abzeichnende AdBlue-Engpass würde sich direkt auf unsere Nahrungsmittelversorgung auswirken. Weil der Großteil der europäischen Lkw auf dieses Produkt angewiesen ist, könnten auf einen Schlag plötzlich unsere Supermarkt-Regale leer bleiben. Zusätzlich bedroht die Düngemittel-Knappheit auch die landwirtschaftlichen Ernten im kommenden Jahr, was die Lebensmittelpreise noch einmal erheblich verteuern dürfte. Erschreckenderweise sieht die noch amtierende Bundesregierung trotz der sich abzeichnenden Katastrophe jedoch keinerlei Handlungsbedarf.
Um die sich ankündigenden Lieferengpässe abzuwenden und unsere Versorgungssicherheit mit Nahrungsmitteln sicherzustellen, muss die Bundesregierung als sofortigen Schritt umgehend die unsinnige CO2-Steuer zurückzunehmen und die Energiesteuern für einige Zeit stark senken. Andernfalls drohen uns soziale Unruhen, wie sie Deutschland seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht gekannt hat.“

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