Beatrix von Storch: Schuster ignoriert wachsenden muslimischen Antisemitismus

Berlin, 8. November 2021. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat laut WELT das „zum Teil krude Gedankengut“ kritisiert, dass Mitglieder der AfD-Bundestagsfraktion äußerten. Für Schuster seien auch Äußerungen von AfD-Politikern „ein Katalysator für Antisemitismus“ – die Ankunft muslimischer Migranten im Jahr 2015 hingegen nicht.

Beatrix von Storch, stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, erklärt:

„Auch wenn der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, sein Mantra vom angeblichen Antisemitismus in der AfD permanent wiederholt, wird diese krude These deshalb nicht richtiger. Ebenso unsinnig ist seine Aussage, dass ‚er glaubt, dass die Anzahl der Menschen mit antijüdischen Vorurteilen nicht zugenommen‘ habe. Diesem Glauben stehen die Fakten entgegen, auch wenn das vielleicht nicht zu Schusters voreingenommener Sicht passt, der Perspektive des stets politisch-korrekten Establishments, wonach Deutschland 2015 keinen Antisemitismus importiert hat. So ergab zum Beispiel die Studie ‚Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus‘ des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung von 2018, dass 81 Prozent der befragten Opfer von antisemitischen Gewaltdelikten angaben, die mutmaßlichen Täter gehörten einer ‚muslimischen Gruppe‘ an. Und wie schrieb die FAZ über den ‚eingewanderten Judenhass‘? – ‚Was Deutschland aus seiner Geschichte gelernt hat, ist vielen Migranten fremd.‘
Der Zentralratsvorsitzende leistet der wichtigen Aufgabe der wirksamen und zielgerichteten Bekämpfung des Antisemitismus mit seiner politisch korrekten Realitätsverdrehung leider einen Bärendienst.“

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