Stephan Protschka: Amtierende Bundesregierung muss Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln sicherstellen

Berlin, 10. November 2021. Die Düngemittelpreise haben sich aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten und einer Verknappung chemischer Stoffe exorbitant verteuert und sind für viele Landwirte unbezahlbar geworden. Etliche europäische Düngemittelhersteller mussten ihre Produktion deshalb bereits erheblich drosseln, was die Verfügbarkeit noch weiter einschränkt. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka hat die noch amtierende Bundesregierung gefragt, ob sie Sonderhilfen für landwirtschaftliche Betriebe beabsichtige, um die Folgen der stark steigenden Betriebsmittelpreise abzufedern und die Düngemittelproduktion wieder in Gang zu bringen.
Zu den Antworten der Bundesregierung äußert sich Protschka wie folgt:

„Weltweit mussten etliche Düngemittelhersteller wegen der steigenden Energiepreise ihre Produktion bereits stark drosseln. Derzeit sind Düngemittel deshalb knapp und teuer. Der Staat muss jetzt dringend eingreifen und hier für eine Kostenentlastung sorgen, um die Nahrungsmittelproduktion für das kommende Jahr sicherzustellen. Ansonsten droht uns ein Versorgungsmangel. Auch dürfen wir nicht unterschätzen, dass es ohne die Düngemittelproduktion auch zu flächendeckenden AdBlue-Engpässen beim Abgasreiniger AdBlue kommen kann, auf den die meisten LKW angewiesen sind. Nicht auszudenken, wenn beispielsweise die Supermärkte plötzlich nicht mehr beliefert werden könnten.

Ich fordere die noch amtierende Bundesregierung deshalb erneut dazu auf, unsere Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln sicherzustellen. Als Reaktion auf die hohen Energiepreise muss sie umgehend die unsinnige CO2-Steuer aussetzen und die Energiesteuern stark senken. Sollte das nicht ausreichen, wären Soforthilfen für landwirtschaftliche Betriebe zielführend, um die Düngemittelproduktion auf diese Weise wieder anzukurbeln.“

Der Beitrag Stephan Protschka: Amtierende Bundesregierung muss Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln sicherstellen erschien zuerst auf AfD-Fraktion im deutschen Bundestag.

Veröffentlicht in Aktuelles, Bund, RSS Feed.