Christina Baum: Montgomery beschädigt das Ansehen von Ärzten

Berlin, 12. November 2021. Zu den jüngsten Ausfällen des Vorstandsvorsitzenden des Weltärztebundes Frank Ulrich Montgomery erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Christina Baum, vormals gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg:

„Bereits mit seiner Aussage, wir würden unter einer ‚Tyrannei der Ungeimpften‘ leiden, hat Herr Montgomery seine Verachtung gegenüber der freien Entscheidung der Bürger und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit ausgedrückt. Dass er nun auch noch ein faktisches Berufsverbot für ungeimpfte Profifußballer in bestimmten Stadien fordert, zeigt nur, wie er sich immer mehr den immer hemmungsloseren Machtphantasien der Regierenden nähert.

Die Aufgabe eines Vorstandsvorsitzenden des Weltärztebundes sollte es sein, die Menschen in den Mittelpunkt seiner Überlegungen zu stellen und nicht seine Position dazu auszunutzen, seine totalitären Phantasien auszuleben und Ungeimpfte zu Aussätzigen zu erklären. In der Medizin gilt der unumstößliche Grundsatz, dass die Therapie niemals schlimmer sein darf als die Krankheit selbst. Herr Montgomery wendet sich davon ganz offensichtlich ab. Sollte er weiter als propagandistisches Sprachrohr für die Regierung fungieren wollen, sollte er seinen Posten beim Weltärztebund räumen und nicht weiter das Ansehen von Ärzten beschädigen.“

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