Nicole Höchst: Ganztägige Beschulung muss eine Ausnahme bleiben

Berlin, 12. November 2021. Zur Debatte um den Ausbau von Ganztagsschulen erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst:

„Die ganztägige Beschulung muss eine Ausnahme bleiben. Sie ist kein bildungspolitisches, sondern eher ein sozialpolitisches Instrument. Ganztag bedeutet mehr Betreuung, aber nicht mehr Unterricht. Dass Schüler nach sechs Stunden Unterricht und einer Mittagspause wieder effektiv lernen können, ist eine Missachtung der Realität.
Der Ganztag dient in erster Hinsicht der Förderung der Erwerbstätigkeit beider Elternteile besonders von Frauen, welches der kindgerechten Erziehung zuwider läuft. Sie begünstigt damit die weitere Zerstörung der Familie. Als Nebeneffekt verabschieden sich immer mehr Eltern von der Erziehungsarbeit. Freizeit- und Vereinsaktivitäten wie Musikschule, Sportvereine, Pfadfinder oder Freunde besuchen kommen zu kurz. Individuelle Interessen und Begabungen kann eine Ganztagsschule in diesem Ausmaß nicht bieten und fördern.
Die Ganztagsschule erhöht ebenso nach Ansicht von vielen Ärzten und Psychologen die psychische Belastung von Kindern und gefährdet eine gesunde Entwicklung besonders sensibler Schüler. Die psychische und nervliche Belastung von Kindern und Jugendlichen in der Schule nimmt deutlich zu. Ruhe und Rückzug sind kaum mehr möglich, die ständige soziale Interaktion überfordert viele Kinder.“

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