Wolfgang Wiehle: 3G in öffentlichen Verkehrsmitteln wäre hilfloser Aktionismus

Berlin, 15. November 2021. Der Berichterstatter der AfD-Bundestagsfraktion für Schienenverkehr, Wolfgang Wiehle, übt scharfe Kritik an den Plänen der kommenden Ampelkoalition, in öffentlichen Verkehrsmitteln 3G-Regeln einzuführen:

„3G in allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Nah- und Fernverkehr wäre mit absurden Konsequenzen und neuerlichen Fahrgastverlusten verbunden. Bei Deutscher Bahn und öffentlichen Nahverkehrsunternehmen ist außerdem überhaupt kein qualifiziertes Personal vorhanden, um Testergebnisse zu kontrollieren. Man kann diese Vorschläge aus den Reihen der Ampel-Koalitionäre nur als hilflosen Aktionismus bezeichnen.

Im Nahverkehr ist 3G weder praktikabel noch kontrollierbar. Eine solche Politik verbreitet nur Panik und Verunsicherung und treibt die Fahrgäste weg aus dem ÖPNV und hin zum Auto. Besonders absurd wäre eine solche Regelung auch deshalb, weil alle, die zu einem Corona-Test fahren, diese Fahrt nur noch mit dem Auto antreten könnten.
Auch im Fernverkehr würde eine 3G-Regel durch die zusätzlichen Hürden zu Fahrgastverlusten, aber nicht zu besserem Infektionsschutz führen. Auch Geimpfte können infektiös sein – aber weil die 3G-Regeln nicht vorsehen, dass sie getestet werden, sind sie im Geltungsbereich von 3G sogar die gefährlichsten Virusverbreiter.
Neuerliche Fahrgastverluste durch 3G-Regeln werden auch die ehrgeizigen klimapolitischen Ziele, die eine massive Ausweitung der Fahrgastzahlen vorgeben, in immer weitere Ferne rücken lassen. Die Politik wird darauf mit neuen Zwängen reagieren. Vor einer solchen Zwangs-Spirale weg von aller Freiheit warne ich mit großer Entschiedenheit.“

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