Stephan Protschka: Afrikanische Schweinepest sofort als Bedrohung von nationalem Ausmaß anerkennen

Berlin, 16. November. 2021. Im September letzten Jahres hat die Afrikanische Schweinepest (ASP) Deutschland erreicht und grassiert seitdem in Brandenburg und Sachsen. Dabei handelt es sich um eine für Schweine meist tödliche Virusinfektion, die für Menschen ungefährlich ist. Gestern Nacht wurde nun der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest in einem Hausschweinebestand in Mecklenburg-Vorpommern amtlich bestätigt.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, äußert sich dazu wie folgt:

„Bund und Länder haben beim bisherigen Krisenmanagement der Afrikanischen Schweinepest vollkommen versagt. Anstatt eine weitere Ausbreitung der ASP zu verhindern, ducken sich die zuständigen Behörden seit über einem Jahr weg und schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter zu. Damit muss endlich Schluss sein.
Damit der gesamtdeutsche Schweinebestand nicht noch weiter gefährdet wird, muss die noch amtierende Bundesregierung deshalb die Afrikanische Schweinepest sofort als Bedrohung von nationalem Ausmaß anerkennen. Eine weitere Ausbreitung der ASP können wir nur mit dem Bau von Schutzzäunen, einer verstärkten Bejagung von Schwarzwild sowie der strikten Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen auf den Betrieben stoppen. Besonders wichtig ist auch, dass der Bund den betroffenen Schweinehaltern schnell und unbürokratisch aus der unverschuldeten Krise hilft. Es besteht dringender Handlungsbedarf.“

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