Eigenverantwortung statt Zwang: Für eine Coronapolitik ohne Impfpflicht!

Gestern verkündete der kommende SPD-Bundeskanzler Olaf Scholz seine Zustimmung für eine allgemeine Impfpflicht in Deutschland. Mehr noch: Nach sechs Monaten braucht es nach seiner Vorstellung regelmäßige Impfauffrischungen, die natürlich ebenso verpflichtend sind. Wer nach sechs Monaten auf seinen Booster verzichtet, gilt fortan als Ungeimpfter mit allen dazugehörigen Schikanen und Freiheitseinschränkungen. Was lange als sogenannte „Verschwörungstheorie“ abgetan wurde, wird also wahr.

Bei uns in Hessen preschte Volker Bouffier schon vor einer Woche mit der Forderung nach einer Impfpflicht vor. Der Ministerpräsident wörtlich: „Es führt kein Weg daran vorbei!“. Wir sind da anderer Meinung. Statt Zwang und Freiheitsentzug, wie auch gerade jetzt wieder in Hessen mit zahlreichen Verschärfungen, Kontaktbeschränkungen und 2G-Regeln beschlossen, braucht es eine freiheitliche Corona-Politik mit Maß. Das ist gar nicht so schwer:

1. Statt einer allgemeinen und auf Zwang beruhenden Impfpflicht möchten wir für Hessen eine flächendeckende Verfügbarkeit kostenloser Schnelltests am Einlass von Einrichtungen und Veranstaltungen erwirken, sowie eine Verpflichtung zur Einhaltung der in der jeweiligen Situation angemessenen Abstands- und Hygieneregelungen.

2. Das Gesundheitssystem Deutschlands ist in seinem gegenwärtigen Zustand nicht „von Gott gegeben“ und durchaus im Rahmen politischer Impulse zu optimieren. Wir brauchen deshalb ein landesweites Rekrutierungsprogramm für Pflegepersonal und Beschaffungsmaßnahmen von Intensivbetten. Die Regierung ist muss alle ihre Möglichkeiten ausschöpfen, bevor sie die Freiheiten ihrer Bürger beschneidet!

3. Inzwischen gibt es Medikamente gegen schwere Corona-Verläufe. Deutschland verschläft auch hier die Beschaffung und Anwendung. Dies muss dringend abgestellt werden, da die Behandlung erkrankter Personen mit zielgerichteter Medikation gegenüber einer ewigen Impfpflicht vorzuziehen ist!

4. So wie besonders vulnerable Gruppen durchaus durch eine Impfung kurzfristigen Schutz erhalten können, so sind andere Risikogruppen wie schwangere Frauen oder durch das Virus nicht betroffene Gruppen wie Kinder (U18) von einer Impfung auszunehmen. Impfschäden müssen besser erforscht und dokumentiert werden.

5. Wir müssen auf Eigenverantwortung, statt auf Zwang setzen und dafür werben, dass die in Hessen lebenden Bürger sich bei Anzeichen einer Erkrankung mit grippeähnlichen Symptomen sich selbstständig testen und freiwillig in Quarantäne begeben. Das Land muss dafür die Infrastruktur zur Verfügung stellen.

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