Das blüht uns mit der Ampel

Ampel-Kabinett: Lustig, wenn es nicht so ernst wäre.

Das erwähnenswerteste, was dem „Deutschen Juristinnenbund“ nach der Vorstellung des Ampel-Kabinetts einfiel, war die Tatsache, dass dieses mit neun Männern und acht Frauen nicht „paritätisch“ genug besetzt sei, worüber man sich „sehr enttäuscht“ zeigte. So weit zu den Problemen, die feministische Lobbyorganisationen mit dem neuen Kabinett haben.

Viel interessanter als die Ausgewogenheit der Geschlechter finden wir dann aber doch die personelle Besetzung. Dass Karl Lauterbach etwa Gesundheitsminister werden würde, ist zwar erschreckend, dann doch aber wenig überraschend. Mit dem etwas bemühten Hashtag #WirWollenKarl demonstrierte etwa Links-Twitter über den Verlauf der letzten Wochen dafür, den Chef-Panikmacher auf den Thron des obersten Pandemie-Verwalters zu hieven. Wie bestellt, so bekommen. Wir dürfen uns also schon mal auf die Lockdowns 2022, 23 und 24 freuen.

Ob sich die Bundeswehr indessen über ihre neue Chefin Christine Lambrecht freuen darf, steht noch in den Sternen. Zugegeben, die Messlatte liegt in Hinblick auf die Amtsvorgängerinnen inzwischen sehr niedrig und dennoch ist jeder neue Amtsinhaber auch immer eine Blackbox – vor allem, wenn wie im Fall von Christine Lambrecht ebenfalls keine militärische Laufbahn vorhanden ist, die als Anhaltspunkt für irgendeine Qualifikation dienen mag.

Die ehemalige Justizministerin, die jetzt der Bundeswehr vorstehen wird, hat sich bisher lediglich dazu geäußert, „angemessen Ausrüstung“ für die Bundeswehr zu beschaffen, was so ziemlich die selbstverständlichste Aufgabe ist, der in diesem Amt nachzukommen wäre. Dass man das 2021 extra betonen muss, ist bereits traurig genug und zeigt nur, in welchem desolaten Zustand die Amtsvorgänger im BMVg die Bundeswehr zurückgelassen haben.

Generell kann man sagen, dass das Kabinett deutlich dem Gender-Proporz unterworfen ist. Ob eine auf Bundesebene bis dato unbekannte, hessische Politikerin wie Nancy Faeser dazu geeignet ist, das wichtige Innenministerium zu führen, wird man in den nächsten Monaten sehen müssen. Dass vormalige Regierungsverantwortung nicht zwingend vor Torheit schützen muss, das beweist hingegen niemand besser als Robert Habeck, der künftig dem neugegründeten Klima-Ministerium vorstehen wird und den man ansonsten eher für Tierfotos, sanft-seichte Sätze und die Tatsache, dass er lieber dänischer als deutscher Patriot wäre, kennt.

In den Schatten gestellt wird diese Personalie dann allerdings noch von Annalena Baerbock im Außenministerium, so als ob man dort eine interne Wette laufen hat, Heiko Maaß als schlechtesten Vertreter der Außenpolitik zu überflügeln. Wie die BILD kürzlich schrieb, „zittern die Diktatoren“ schon vor dem neuen Greenhorn der Grünen als Außenministerin und man darf annehmen, dass sie das tatsächlich tun, allerdings eher vor Lachen, denn aus Angst.

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