Stephan Protschka: Ernährungssicherheit und bezahlbare Lebensmittelpreise sicherstellen

Berlin, 24. Februar 2022. Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat massive Auswirkungen und dürfte vor allem zu einem weiteren Anstieg der Energie- und Getreidepreise führen. Auch bei den zuletzt stark gestiegenen Düngemittelpreisen droht nun eine neue Aufwärtsspirale und damit eine weitere Verknappung. Dadurch werden sich die Lebensmittelpreise wahrscheinlich erheblich verteuern. Insgesamt wird durch die Eskalation des Konflikts die Ernährungssicherheit vieler Länder gefährdet.

Dazu äußert sich der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, wie folgt:

„Ich verurteile den Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste. Krieg ist nie eine Lösung. Die Bundesregierung hat jetzt aber die Pflicht, Deutschlands Ernährungssicherheit und bezahlbare Lebensmittelpreise sicherzustellen. Ich fordere die Bundesregierung deshalb auf, sämtliche produktionseinschränkende Maßnahmen in der Landwirtschaft sofort auszusetzen. In dieser ernsten Situation können wir es uns beispielsweise nicht erlauben, im Rahmen der Düngeverordnung große Teile unserer Ackerflächen 20 Prozent zu unterdüngen und den Anbau von Brotweizen zu gefährden. Auch die beabsichtigte Stilllegung von mindestens 4 Prozent der Agrarflächen, die pauschale Halbierung des Pflanzenschutzmitteleinsatzes, der Abbau der Nutztierbestände und die Ausweitung des ökologischen Landbaus müssen auf den Prüfstand. Die Bundesregierung muss außerdem dafür sorgen, dass Betriebsmittel wie Düngemittel und Treibstoff verfügbar und bezahlbar sind. Wenn wir nicht zeitnah die Weichen für eine produktive Ernte stellen, könnte uns spätestens im kommenden Jahr eine dramatische Versorgungskrise drohen. Die Folgen wären nicht auszumalen.“

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