Wachsender Protest gegen Windparks im Reinhardswald: Naturführer legen Ämter nieder.

Der Widerstand gegen die geplanten Windpark-Anlagen im Reinhardswald wächst. Als Folge ihrer Sorge vor der Zerstörung von Natur und Lebensraum, haben jetzt ein Drittel der ehrenamtlich tätigen Naturführer ihr Amt niedergelegt. Von Seiten der protestierenden Naturführer hofft man auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts, welches den geplanten Ausbau von Windrädern im Reinhardswald noch verhindern soll.

Das Anliegen der besorgten Naturführer liegt uns am Herzen, genauso wie der Erhalt des Reinhardswalds. Aufklärung ist hier wichtig, denn für viele stellt „Windkraft“ immer noch eine saubere Energiequelle dar, die keinen negativen Einfluss auf die Natur hat und uns Strom „umsonst“ liefert. Dabei sind die Folgen des Ausbaus enorm, angefangen bei der optischen Verschandlung der Landschaft, bis hin zur Gefährdung der heimischen Flora und Fauna.

Aber nicht nur für die Tierwelt ist der Ausbau von Windparks eine Bedrohung, auch für das Grundwasser stellen die neuen Anlagen ein Risiko dar, da ihr enormes Gewicht einen gewaltigen Druck auf die unterirdischen Wasserspeicher ausübt. Auch kann es durch den Ausbau zu Kontaminationen des Grundwassers durch Schadstoffe kommen. Selbst nach Rückbau von alten Windrädern, verbleiben die gewaltigen Betonfundamente im Boden und versiegeln diesen.

Der Ausbau der Windpark-Anlagen im Reinhardswald ist daher abzulehnen, kein Baum soll hier mehr für einen gigantischen Windpark weichen müssen.

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