Missbrauch an der Odenwaldschule: Die Opfer verdienen mehr als nur „ein stilles Denkmal“

Wir setzen uns für einen würdigen Gedenkort für die Opfer der Odenwaldschule ein. Insgesamt wurden an der Odenwaldschule in den 70er und 80er-Jahren 1000 Kinder systematisch missbraucht, Grundlage dafür war unter anderem die vermeintlich progressive Sexualmoral von Helmut Kentler und Wilhelm Reich, die sich auch in Teilen der damaligen Grünen großer Beliebtheit erfreute.
Beide sahen in der angeblichen, „sexuellen Befreiung“ von Kindern eine willkommene Abkehr von „überkommenen Strukturen“ wie der bürgerlichen Familie. Sex mit Kindern sollte entkriminalisiert und normalisiert werden. Mit den heute bekannten Folgen für das Kindeswohl in diesen Einrichtungen. In den linksgrünen Milieus der 60er und 70er fanden diese kruden Ideen leider genügend Widerhall.

Gerade deswegen ist es wichtig, den Opfern nicht nur ein „stilles Denkmal“ zu widmen, sondern diesem auch ein Informationszentrum anzugliedern, welches über die Hintergründe und Tatmotive, sowie den herrschen Zeitgeist aufklärt, der die schrecklichen Taten bedingte.

Dass Teile der Grünen das nicht wollen, liegt auf der Hand, ist ihre eigene Parteigeschichte in dieser Zeit doch geprägt von Verknüpfungen und Überschneidungen ideeller Art mit den pädosexuellen Vordenkern, die den Boden für das damalige Missbrauchsgeschehen ebneten.

Auch deshalb ist es wichtig, nicht nur zu erinnern, sondern auch zu erklären, damit sich ein solches Verbrechen in Hessen nicht wiederholt.

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