Stephan Protschka: Deutsche Landwirtschaft spürbar entlasten

Berlin, 21. April 2022. Die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte sind im März 2022 so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Erhebungen im Jahr 1949. Besonders hoch waren die Preisanstiege gegenüber dem Vorjahr bei Düngemitteln (+87,2%), Diesel (62,6%) und Futtermitteln (45,7%). Haupttreiber der Inflation sind nach wie vor die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die stark gestiegenen Energiepreise.

In einer Kleinen Anfrage zu den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Ernährungssicherheit (20/1280) wollte die AfD-Bundestagsfraktion von der Bundesregierung unter anderem wissen, ob sie beabsichtigt, die deutsche Landwirtschaft spürbar zu entlasten.

Zu den Antworten äußert sich der agrarpolitische Sprecher, Stephan Protschka, wie folgt:

„Die heimischen bäuerlichen Familienbetriebe leiden schon seit sehr vielen Monaten unter den extremen Kostenanstiegen bei Betriebsmitteln. Die landwirtschaftliche Produktion wird immer teurer und auch die leicht gestiegenen Erlöse können die hohen Kosten nicht vollständig kompensieren. Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, die heimische Landwirtschaft schnellstmöglich spürbar zu entlasten. Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten dazu ausdrücklich empfohlen, den landwirtschaftlichen Betrieben Beihilfen von bis zu 35.000 Euro zu gewähren. Das bisherige Nichthandeln der Bundesregierung gefährdet zehntausende Existenzen.“

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