Nach Todesfall in Klinik: Lebensmittelskandale vorbeugen, bessere Ausstattung für Kontrollbehörden!

Vielen in Hessen ist der Lebensmittelskandal rund um Wilke-Wurst noch gut im Gedächtnis. Vor zwei Jahren geriet der Fleischfabrikant aus Twistetal in die Schlagzeilen, als es aufgrund von Schmutz und Bakterien in der Verarbeitung zu Krankheits- und Todesfällen kam. Als Reaktion gelobte die Regierung bei der Kontrolle von Lebensmittelherstellern künftig Besserung und wollte die veralteten und auf kleiner Betriebe zugeschnittenen Hygiene-Standards erneuern.

Getan hat sich allerdings wenig.

Jetzt haben wir erneut einen Lebensmittelskandal in Hessen. Zwei betroffene Kliniken in Frankfurt und Offenbach verwendeten für die Patientenverpflegung keimbelastete Lebensmittel. Als tragische Folge erkrankten bisher vier Patienten schwer, einer verstarb.

Spätestens jetzt muss eine lückenlose Aufarbeitung erfolgen und in der Lebensmittelkontrolle dringend nachgebessert werden. Dass sich so etwas nur gut zwei Jahre nach dem Wilke-Skandal ereignet, ist ein Armutszeugnis für Verbraucherschutzministerin Priska Hinz (Grüne), die nun natürlich völlig zu Recht unter Druck steht.

Die Probleme müssen jetzt angegangen werden. Parallel zur Aufklärung, muss die Regierung die zuständigen Kontrollbehörden besser ausstatten, sowohl mit Geldern, als auch mit qualifiziertem Personal, um Proben in den Betrieben in kürzeren Intervallen vornehmen zu können. Die Gesundheit der Menschen in Hessen sollte dabei an erster Stelle stehen.

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