Joachim Wundrak: Mali-Einsätze der Bundesregierung sind gescheitert

Berlin, 5. Mai 2022. Die Entscheidung der Bundesregierung, die EU-Ausbildungsmission EUTM in Mali zu beenden und den UN-Blauhelmeinsatz MINUSMA zu verlängern kommentiert der AfD-Bundestagsabgeordnete Joachim Wundrak, Luftwaffengeneral a. D., Mitglied im Auswärtigen Ausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Verteidigungsausschuss:

„Dass die Bundesregierung den EU-Ausbildungseinsatz in Mali beenden will, ist zwar richtig, kommt jedoch zu spät. Er war von Beginn an zum Scheitern verurteilt wegen der desaströsen politischen Zustände im Land, wie etliche Militärputsche beweisen. Die AfD-Fraktion hat bereits lange das Ende von EUTM gefordert, da uns die Erfahrung lehrt, dass solche Einsätze oder langjährige wie in Afghanistan vergebliche Anstrengungen sind. Wenn Politiker und Bevölkerung in den Krisengebieten nicht hinter den Einsätzen stehen, dann sind Risiken für Leib und Leben unserer Soldaten nicht zu rechtfertigten.

Die AfD-Fraktion lehnt außerdem die Fortsetzung des UN-Blauhelmeinsatzes MINUSMA in Mali ab, den die Ministerinnen Baerbock und Lambrecht verlängern wollen. Die Bundeswehr muss sich künftig wieder auf die Landes- und Bündnisverteidigung konzentrieren, wie es die derzeitige Sicherheitslage in Europa fordert. Sie darf nicht weiter für außenpolitische Abenteuer missbraucht werden.“

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