Über 60 Prozent der Kinder können nicht mehr schwimmen. Was tut die hessische Politik?

Die sogenannte „Generation Nichtschwimmer“ wird zum Problem für Land und Bürger. Gerade jetzt im Sommer, wenn viele Menschen an die Badeseen strömen, muss man wieder verstärkt mit tragischen Unglücksmeldungen rechnen, weil immer weniger Kinder schwimmen können.
Die Corona-Lockdowns und der damit einhergehende Ausfall von Schwimmsportstunden, hat sein Übriges dazu getan, die Situation zu verschlimmern. In konkreten Zahlen sind es in Hessen ca. 50.000 Kinder, die pandemiebedingt nie das Schwimmen gelernt haben oder Defizite haben. Auch jetzt gestalten sich die Umstände schwierig:

Viele Schwimmbäder in Hessen sind auf einem alten Stand, überall fehlen Schwimmflächen sowie Fachkräfte in den Schulen. Für etliche Familien ergeben sich daraus im Alltag bereits große Probleme: Existierende Schwimmkurse sind meistens schon ausgebucht, die Wartelisten lang.

Erschwerend kommt jetzt auch noch hinzu, dass die extrem gestiegenen Energiekosten den Erhalt und Betrieb vieler Schwimmbäder auf eine zusätzliche Probe stellen. Die Regierung muss handeln, sonst erleben wir bald eine Zunahme an Badeunfällen.

Es müssen zusätzliche Schwimmflächen ausgewiesen werden, sowie gezielt in die Förderung von Schwimmausbildern investiert werden. Zusätzlich kann die Regierung helfen, indem sie Bäder hinsichtlich ihrer zu schulternden Energiekosten entlastet. Spielräume der Sportvereine und Bäder bei erneuter Pandemiesituation sollten großzügig ausgereizt werden, um verfrühtes Schließen von Badeanstalten zu verhindern.

Das Ziel muss lauten: Alle Kinder im Grundschulalter sollten schwimmen können.

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