Ulrike Schielke-Ziesing: Bundesregierung muss bei der Rente endlich handeln

Berlin, 22. Juni 2022. Die Bundesbank hat in ihren Szenarien zur Entwicklung der Alterssicherung vor einem zukünftigen Anstieg der Beiträge für gesetzlich Rentenversicherte auf bis zu 29 Prozent (2070) gewarnt. Vermeiden ließe sich das nur durch eine noch weitere drastische Anhebung der Lebensarbeitszeit plus weiterer Absenkung des Rentenniveaus.

Dazu erklärt die rentenpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Ulrike Schielke-Ziesing:

„Die Bundesbank ruft ‚Der Kaiser ist nackt‘, und plötzlich sieht es jeder. Das Rentensystem steht vor einem Scherbenhaufen. Das ist nichts Neues, denn das ganze Zahlenmaterial, die Bevölkerungsentwicklung sind ja seit Langem bekannt. Neu ist nur, dass dieses Horrorszenario nicht mehr in ferner Zukunft droht, sondern demnächst, spätestens mit dem Eintritt der Baby-Boomer ins Rentenalter. Das einzig Gute daran ist, dass es nun nicht mehr möglich ist, die Probleme unter den Teppich zu kehren.

Natürlich sind diese Zahlen der Offenbarungseid der Rentenpolitik der vergangenen Jahrzehnte, aber das hilft nicht. Umso schlimmer ist allerdings, dass auch die jetzige Regierung sich bewusst dafür entschieden hat, das Thema Rente weiträumig zu umgehen. Nach dem Motto ‚Augen zu und durch‘ reichen die Planungen gerade einmal bis 2025. Wer dann regiert, hat eben Pech, ausbaden müssen das ohnehin die Bürger.

Die Berechnungen der Bundesbank zeigen erneut: Damit muss Schluss sein. Die Bürger haben ein Anrecht darauf zu erfahren, was die Regierung zu tun gedenkt, um allen Arbeitnehmern in unserem angeblich so reichen Land einen angemessenen Lebensabend in Würde zu sichern. Wir als AfD-Fraktion wollen, dass sich die Regierung ehrlich macht und den Bürgern endlich reinen Wein einschenkt.“

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