Leif-Erik Holm: Gaskrise durch Entlastungen bei Strom und Sprit abfedern

Berlin, 23. Juni 2022. Angesichts des Ausrufens der Gas-Alarmstufe fordert der Wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, schnelle Entlastungen bei Strom und Sprit:

„Mit der nun ausgerufenen Alarmstufe im Notfallplan Gas droht Verbrauchern und Unternehmen der nächste Preisschock. Damit nicht eine wachsende Zahl von Haushalten und Betrieben vor den immer höher steigenden Gaskosten in die Knie geht, müssen deshalb jetzt wenigstens spürbare Entlastungen bei anderen Energieträgern auf den Weg gebracht werden – und zwar möglichst schnell.

Eine Ausweitung des Stromangebots, ohnehin wegen der Erzeugerknappheit geboten, ist dazu der beste Weg. Die schnelle Aktivierung von Kohle- und Kernkraftwerken ist der Schlüssel, um Preisentwicklung und damit die Kosten für Bürger und Unternehmen wenigstens einigermaßen im Zaum zu halten.

An der Zapfsäule müssen die Steuern dauerhaft gesenkt werden. Teuerungsfaktoren wie die CO2-Abgabe gehören abgeschafft. Die derzeitige Kurzzeit-Entlastung bei den Energiesteuern in homöopathischen Dosen muss verstetigt werden. Zumal nur eine glaubwürdig dauerhafte Senkung helfen kann, den Anstieg der Inflationserwartungen zu bremsen.

Bürger und Unternehmen leiden schon genug unter den explodierten Energiepreisen, die immer größere Teile des Nettohaushaltseinkommens auffressen und für immer höhere Produktionskosten sorgen. Umso dringender ist es, sie von den direkten und indirekten Kosten der vermurksten grünen Energiewende zu befreien. Alles auf die Karte der Erneuerbaren Energien zu setzen, war eine desaströse politische Fehlentscheidung. Die hohe Abhängigkeit von Erdgas als Brückentechnologie ist das Ergebnis davon. Ausbaden müssen es wie immer Bürger und Unternehmer. Deshalb ist jetzt Handeln geboten. Entlastungen und ein Ende des ideologiegetriebenen Energie-Irrsinns sind dringend erforderlich.“

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